„Hilfe, unser Lager läuft über“

Sie kennen diesen Hilferuf aus der eigenen Praxis? Dann geht es Ihnen wie vielen unserer Kunden. Spätestens wenn die Lagerhaltungskapazitäten nahezu erschöpft ist, wenn sich die Kartons und Paletten in den Gängen stapeln und die Übersichtlichkeit gegen Null geht, ist „Land unter“. Die Kommissionierung geht sukzessive in die Knie, der Lieferservice leidet, die Zuordnung der Warengruppen wird immer schwerer.

Dann kommen zu allem Überfluss noch widersprüchliche Bestandsmengen dazu, das Controlling hebt den Zeigefinger, weil die Bestände im Jahresvergleich signifikant gestiegen sind und das bei gleichbleibenden oder zurückgehenden Umsätzen im Unternehmen. Subjektive Einschätzungen („wir müssen auch Auftragsspitzen bearbeiten“) helfen dann wenig. Nun sind fundierte Kennzahlen das Maß aller Dinge, es geht um eine sehr differenzierte Betrachtungsweise, um Artikel-Spezifika und vor allem Kosten, Bevorratungsmengen und Kundenerwartungen. Der Diplom-Mathematiker Dr. Volker Hasse aus Dormagen spricht genau wie wir im Institut für Bestandsoptimierung von einer „dynamischen Ermittlung der Bestände“ und der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Bestandskontrolle. Auch er weiß um den Nutzwert einer geeigneten Software und warnt, dass man das Thema Kapitalbindung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen dürfe. Viele Firmen sehen nur die Rüstkosten in der Produktion und lagern dann mehrere Monatsverbräuche ein. Andere wiederum verstecken sich hinter dem „Mengenrabatt“, den es beim Einkauf gibt, selbst wenn dieser weit weniger attraktiv ist wie die Kosteneinsparungen, die sich mit einem „gesunden“ Bestand erreichen lassen.

Autor: Christian Kämmerer

Forum Arbeitsgesundheit Institut für Bestandsoptimierung als RSS-Feed Ihre Anfrage an das Institut für Bestandsoptimierung Ihr Kontakt zum Institut für Bestandsoptimierung